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PC für das Online-Gaming optimieren
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# 14.08.2013 - 16:27:13
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Dies ist eine Ansammlung von Windows-Einstellungen, welche das Netzwerkprotokoll von Windows 7 für das Online-Gaming optimieren und reservierte Ressourcen eurer Hardware freigeben.

Dabei handelt es sich grundsätzlich um keine komplett neuen Erkenntnisse, die jeweiligen Einstellungen wurden bisher allerdings noch nicht in dieser Form zusammengetragen.

Was diese Einstellungen bewirken:

- Deaktivieren von Nagles Algorithmus (eingebaute 200ms im Netzwerkprotokoll von Windows)
- Deaktivieren des IPv6-Protokolls
- Reduzierung der standardmä�ig reservierten 20% CPU-Last auf den Mindestwert von 10%
- gleichmä�igere Verteilung der CPU-Last auf alle Kerne durch Deaktivierung von CPU-Parking (Stromsparfunktion für Notebooks die auch bei jedem Desktop-Recher standardmä�ig aktiviert ist)
- Beheben von kurzzeitigen Aussetzern durch den Multimedia-Klassen-Planer von Windows (Stichwort: NetworkThrottlingIndex) - http://support.microsoft.com/kb/948066
- Deaktivieren der standardmä�ig reservierten 20% Bandbreite durch QoS

Wichtig:

Ihr nehmt diese �nderungen auf eigene Gefahr vor. Ich übernehme keine Haftung für etwaige entstehende Schäden.


Diese �nderungen lassen sich nur unter Windows 7 vornehmen. Andere Windowsversionen benutzen veränderte Registrypfade, weshalb die Einstellungen dort keine Wirkung zeigen werden.

Schritt 1:

Start -> Alle Programme -> Zubehör -> Eingabeaufforderung -> Rechtsklick -> als Administrator ausführen

Jeden Befehl einzeln eingeben:

netsh int tcp set global autotuninglevel=disabled
netsh int tcp set global congestionprovider=ctcp
netsh int tcp set global rss=enabled
netsh int tcp set global dca=enabled
netsh int tcp set global netdma=enabled
netsh int tcp set global chimney=enabled

Die Eingabe der Befehle sollte jeweils mit "OK." bestätigt werden.

Das CMD-Fenster kann nun geschlossen werden.

Um diese �nderungen wieder rückgängig zu machen, gebt ihr folgendes ein:

netsh int tcp set global autotuninglevel=normal
netsh int tcp set global congestionprovider=default
netsh int tcp set global rss=default
netsh int tcp set global dca=default
netsh int tcp set global netdma=default
netsh int tcp set global chimney=default


Alle Registry-Einträge lassen sich mit der deinstall_fix.reg wieder auf die Standardwerte setzen.

Schritt 2:

Start -> regedit -> Rechtsklick auf regedit -> als Administrator ausführen

Durch das Menu an der linken Seite hangelt ihr euch bis zum Schlüssel

"HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMCurrentC...vicesTcpipParametersInterfaces"

Im Schlüssel "Interfaces" müsst ihr nun den richtigen LAN-Adapter auswählen. Diesen erkennt ihr in der Regel daran, dass dieser deutlich mehr Einträge enthält als die übrigen Adapter.

Wir wollen allerdings auf Nummer sicher gehen und kontrollieren deshalb noch einmal die enthaltenen Einträge. Dazu gibt es, abhängig von eureren LAN-Einstellungen, zwei Wege.

1. Ihr bezieht euere IP-Adresse automatisch druch den Router
- Der Eintrag "DhcpIPAdress" sollte als Wert die IP eures Routers enthalten

2. Ihr habt manuell eine IP-Adresse gesetzt
- Der Eintrag "IPAdress" enthält eure eigene IP

Habt ihr den richtigen Adapter gefunden, geht ihr wie folgt vor:

1. Rechtsklick in das rechte Fenster -> Neu -> DWORD-Wert (32-Bit)
2. Neuer Wert #1 auswählen -> Rechtsklick -> umbenennen -> TcpAckFrequency eintragen
3. Doppelklick auf TcpAckFrequency -> Wert auf 1 setzen -> OK

4. Rechtsklick in das rechte Fenster -> Neu -> DWORD-Wert (32-Bit)
5. Neuer Wert #1 auswählen -> Rechtsklick -> umbenennen -> TcpDelAckTicks eintragen
6. Doppelklick auf TcpDelAckTicks -> Wert auf 0 setzen -> OK

Achtung:
Auch bei einem 64-Bit Windows wird der Wert als DWORD-Wert (32-Bit) eingetragen. Die Bitanzahl bezieht sich in diesem Fall ausschlie�lich auf die Länge der Wertes, NICHT auf die Windows-Version!

Der Registry-Editor kann nun geschlossen werden.

Schritt 3:

Nun geht es in die Systemsteuerung.

Start -> Systemsteuerung

Dort stellt ihr zunächst einmal oben Rechts im Fenster die Ansicht auf Gro�e bzw. Kleine Symbole, da sich die folgenden Angaben auf diese Ansicht beziehen. Mit der Standardansicht Kategorie würden die Bezeichnungen sonst nich übereinstimmen.

Programme und Funktionen -> Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren -> Haken bei Remoteunterschiedskomprimierung entfernen -> Mit OK bestätigen

Schritt 4:

Start -> Computer -> oben in der Leiste auf Systemeigenschaften -> oben links auf Geräte-Manager -> Ansicht -> Ausgeblendete Geräte anzeigen

Nun klappt ihr den Punkt Netzwerkadapter auf. Dort deaktiviert ihr folgende Einträge mit Rechtsklick -> Deaktivieren

Microsoft ISATAP Adapter
Microsoft ISATAP Adapter #2
Microsoft ISATAP Adapter #3
Microsoft 6zu4 Adapter
Teredo Tunnel

Dabei müssen nicht zwangsläufig alle Einträge vorhanden sein. Diese können sich nämlich je nach verbautem Netzwerkadapter unterscheiden.

Der Geräte-Manager kann nun geschlossen werden.

Schritt 5:

Start -> Computer -> links unten in der Leiste auf Netzwerk -> oben in der Leiste auf Netzwerk- und Freigabecenter -> oben links auf Adaptereinstellungen ändern

Dort wählt ihr euren LAN-Adapter aus. In der Regel sind diese mit "Lokales Netzwerk" oder "Local Area Connection" bezeichnet.

Rechtsklick -> Eigenschaften -> Haken bei QoS-Paketplaner und Internetprotokoll Version 6 (TCP/IPv6) entfernen -> Mit OK bestätigen

Schritt 6:

Computer herunterfahren. Wichtig: KEIN NEUSTART!!!

Nachdem der Rechner heruntergefahren ist, 5 bis 10 Sekunden warten.

Den Rechner starten. Der erste Bootvorgang kann in manchen Fällen recht lange dauern.
Je nach Windows 7 Version wird ein weiterer Reboot automatisch vorgenommen

Schritt 7:

Start -> Systemsteuerung -> Energieoptionen -> Höchstleistung auswählen -> Energiespareinstellungen ändern -> Erweiterte Energieeinstellungen ändern -> Prozessorenergieverwaltung aufklappen -> Prozessorleistung: Parken von Kernen - Kerne Minimal und Kerne Maximal auf 0 setzen -> Mit OK bestätigen -> �nderungen speichern

---------------

Je nach verbauter Hardware und vorhandener Interverbindung sind die Auswirkungen dieser Einstellungen stärker oder weniger stark zu spüren.